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27.01.23 – Protest gegen die extrem rechte Demonstration

Am Samstag dem 27. Januar mobilisiert die Neonazi-Aktivistin Nadine Alt wieder nach Regensburg. Um 14:30 Uhr soll ihre rechte Veranstaltung am Domplatz starten. Anschließend ist ein Demozug, vermutlich wieder rund um die Altstadt, geplant. Als „Initiative gegen Rechts Regensburg“ rufen wir zur Gegenkundgebung ab 13:30 Uhr am Domplatz auf.

Dass es sich bei der Anti-Ampel-Demo um eine rechte Veranstaltung handelt, wird bei einem Blick auf den Flyer schnell klar: Gefordert werden „Schluss mit Manipulation und Spaltung durch Medien & Politik“ und „Massenmigration stoppen“. Dass Alt, die in den 2010er Jahren als Aktivistin der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ in Ostbayern unterwegs war, sich selbst als „bürgerliche Mitte, unparteiisch“ beschreibt, ist völlig absurd zynisch.

Noch im Dezember 2023 hatte Alt bekanntgegeben, ihre nächste Aktion werde erst im März stattfinden. Dass sie sich umentschieden hat, dürfte auch an den aktuellen Bauernprotesten liegen. Obwohl es inhaltlich wenig Überschneidungen gibt, warb Alt bei einer Demonstration vergangenes Wochenende in Parkstetten bei Straubing am offenen Mikrofon dafür, am 27. Januar nach Regensburg zu kommen. Ob ihr die Mobilisierung der Bauern gelingt und ob diese mit offensichtlich Rechten auf die Straße gehen wollen, ist aktuell noch nicht abzusehen.

In der Vergangenheit jedenfalls, kamen auf Alts Demonstrationen verschiedene Spektren der extremen Rechten zusammen: Die Regensburger AfD marschierte ebenso mit, wie Querdenken-Gruppen aus Ostdeutschland, Vertreter extrem recher Vereine wie „Zentrum Automobil“ und die „Freien Sachsen“.

Events wie am 27. Januar dienen der Machtdemonstration und fungieren als Vernetzungsplattform für verschiedene Spektren der extremen Rechten bis in vermeintlich bürgerliche Milieus. Nicht erst die Deportationspläne von AfD und Co. haben gezeigt, wie gefährlich extrem rechte Ideologie in den Köpfen und auf den Straßen ist.

Stellen wir uns dem entgegen, lassen wir Alt und ihre menschenverachtende Ideologie nicht unwidersprochen – am 27. Januar und an jedem anderen Tag! #alertaantifaschista

Hinweis I: Wir demonstrieren weder für noch gegen die Ampel, sondern gegen Rechts. Um das auch nach außen sichtbar zu machen, bitten wir euch, auf Fahnen von Parteien zu verzichten.

Hinweis II: EA-Nummer 0155 10206687

Gemeinsam gegen Rechts – am 21.01.24

Gemeinsam Gegen Rechts
Kundgebung
Sonntag 21.01.2024 11 Uhr
Haidplatz Regensburg

Kommt auf die Straße und stellt euch entschieden und zahlreich gegen die extreme Rechte und deren zunehmende Normalisierung! Es ist ernst: Rechte planen seit Jahren die Deportation von Millionen Menschen aus Deutschland und bereiten sich auch auf den sogenannten Tag X vor, an dem sie all jene ermorden wollen, die nicht in ihr Weltbild passen. Während dieses Jahr in in etlichen Landtagswahlen eine extrem rechte Machtübernahme droht, nähern sich konservative und rechte Spektren mehr und mehr an. Auf parlamentarischer als auch inhaltlicher Ebene. Daher gilt es spätestens jetzt, alles gegen rechte und faschistische Umtriebe in Bewegung zu setzen!

Die Zeit ist vorbei, in der wir jedes Mal aufs Neue erschrecken und uns über rechte Tabubrüche empören. Jetzt ist Zeit, entschieden zu handeln. Niemanden sollte es überraschen, dass völkische Rassist*innen und ihre rechtskonservativen Helfer in die Tat umsetzen wollen, was sie schon immer propagieren. Es gilt jetzt, in allen Lebensbereichen und gesellschaftlichen Schichten klare Kante zu zeigen.

Die Normalisierung rechter Positionen lässt sich nicht nur in der zunehmenden Zustimmung zu einer immer radikaler auftretenden AfD beobachten. Auch verschwörungsgläubige, vermeintlich alternative und friedensbewegte Milieus bilden Sammelbecken für rechte Ideologien. Bis tief in die sogenannte bürgerliche Mitte hinein haben rassistische, antisemitische und demokratiefeindliche Ansichten eine feste Heimat.

Nicht nur, durch das von Correctiv-Recherechen aufgedeckte strömungsübergreifende Treffen von Rechtsradikalen in Potsdam („Geheimplan gegen Deutschland“) stellt eine konkrete Gefahr für viele Menschen dar. Das Konzept der massenhaften Deportation von Menschen liegt schon länger in der Schublade der Rechten. Überall dort, wo AfD und Co. mit oder ohne die Hilfe der „bürgerlichen Mitte“ an Machtoptionen kommen, werden sie ihre faschistischen Fantasien in die Tat umsetzen wollen.

Gegen diese Pläne müssen wir solidarisch zusammenstehen. Gemeinsam gegen Rechts treffen wir uns am Sonntag, den 21.01.2024 ab 11 Uhr am Regensburger Haidplatz zu einer Kundgebung. Alerta Antifascista!

Kundgebung: RECHTEN EINHEIZEN – Gegen rechte Mobilisierung in Zeiten der Energiekrise

RECHTEN EINHEIZEN
Gegen Rechte Mobilisierung in Zeiten der Energiekrise

Samstag 22. juli 2023 - 15:30 Uhr

Haus der Bayerischen Geschichte

Samstag, 22.07.2023 / 15:30 Uhr
Haus der Bayerischen Geschichte / Regensburg

Die rechte und verschwörungsideologische Szene mobilisiert für diesen Samstag (22.07.2023) zu einer Demonstration mit dem Motto „Schluss mit dem Ampel Wahnsinn“. Startpunkt ist das Haus der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt. Organisatorin ist eine Neonazi-Aktivistin, die Teil der regionalen verschwörungsideologischen Szene ist. 

Wir rufen ab 15:30 Uhr zur Gegenkundgebung auf – ebenfalls am Haus der Bayerischen Geschichte!

Beworben wird die rechte Veranstaltung in einschlägigen Telegram-Kanälen, der AfD sowie bei einzelnen Neonazis. Zu letzteren hat die Organisatorin vor allem seit ihrer Zeit bei der Neonazipartei „Der III. Weg“ Kontakt, wo sie Mitte der 2010er Jahre unter  anderem auf Demonstrationen teilnahm. Bis heute ist sie in sozialen Netzwerken mit aktiven Neonazis gut vernetzt und hält in ihren Posts auch ihre extrem rechte Ideologie nicht zurück. Seit den verschwörungsideologischen Corona-Protesten ist sie Teil der Gruppe „Freiheitstrommler“, die sowohl regional als auch bundesweit bei Corona-Protesten auftreten und deren „Stil“ irgendwo zwischen Marschmusik und Ekstase eingeordnet werden kann.

Die Versammlung am Samstag wird mit einem bunten Mix an Themen aufwarten, der stark an rechte Krisenproteste der letzten Jahre anknüpft. So soll es wieder einmal um eine angebliche „Manipulation & Spaltung durch Medien & Politik“ gehen,  um „Aufklärung der Corona-Krise“, um „FRIEDEN!!!“ und um „Heizungsideologie“. Letzeres kommt aus dem Spektrum der Klimawandelleugner:innen und will den lebensnotwendigen Schritt der klimaschonenden Veränderung der Gesellschaft verhindern. Bei all den Themen wird es in verschwörungsideologischer Manier natürlich nicht an antisemitischen Narrativen fehlen. 

Daher heißt es am Samstag: 
RECHTEN EINHEIZEN
– GEGEN RECHTE MOBILSIERUNG IN ZEITEN DER ENERGIEKRISE.

Kundgebung gegen die AfD: Rassistische Hetze stoppen! Solidarität statt Ressentiments!

Wann? Mittwoch 1. Februar 16:30
Wo? Bach an der Donau, genauer Ort folgt

Die AfD hält am Mittwoch 1. Februar um 17 Uhr eine rassistische Kundgebung in Bach an der Donau ab. Als Initiative gegen Rechts stellen wir uns rassistischen Umtrieben entgegen und rufen für 16:30 zur Gegenkundgebung in Hör- und Sichtweite auf. Den genauen Ort geben wir zeitnah bekannt.

Hintergrund der rassistischen Kundgebung ist die geplante Unterbringung von Geflüchteten auf einem Schiff, das am Bacher Donauufer anlegen soll. Direkt an der Anlegestelle wollen der Regensburger AfD-Vorsitzende Dieter Arnold und die beiden bayerischen Bundestagsabgeordneten Petr Bystron und Stephan Protschka ihren Anti-Refugee-Protest inszenieren – für starke PR-Bilder mit dem Schiff im Hintergrund.

Rassistische Hetze gegen Geflüchtete, Migrantinnen und alle vermeintlich Nicht-Deutschen ist seit Jahren Kernthema der Regensburger AfD. 2018 agitierte die extrem rechte Partei unter der Führung von Dieter Arnold massiv gegen den Bau einer Moschee im Stadtosten. Aktuell hetzt der AfD-Vorsitzende jede Woche auf seinen Kundgebungen in Neutraubling und Regenstauf: gegen zivilgesellschaftlichen Gegenprotest, gegen Journalistinnen und immer wieder auch gegen Geflüchtete. Erst im Dezember schrie er ins Mikrofon: „Schluss mit den Einzelfällen, nennt sie beim Namen, sperrt sie ein, schiebt sie ab! Wer sich bei uns nicht benehmen kann, der soll bleiben wo der Pfeffer wächst, und der hat keinen Anspruch auf Asyl!“

Die Debatte in Bach kommt dem Rassisten Arnold also gerade recht. Die Anwohnerschaft des kleinen Ortes sprach sich gegen die Unterbringung von Geflüchteten aus, fast 75% der Einwohner*innen unterschrieben eine entsprechende Petition. Denn schnell hatten Ressentiments die Runde gemacht: Frauen könnten nachts nicht mehr durch Bach spazieren, dem beschaulichen Örtchen drohe eine regelrechte Überfremdung.

Kritisieren könnte man vieles: Dass die Geflüchteten am Rande einer winzigen Gemeinde isoliert leben sollen, dass weder für die Bevölkerung noch für die Geflüchteten Integrations- oder Begegnungsangebote geplant sind oder dass möglicherweise auch Geflüchtete, die eine traumatisierende Fahrt über das Mittelmeer hinter sich haben, ausgerechnet auf einem engen Schiff untergebracht werden sollen. Anstatt über die Lage aufzuklären und rassistische Vorurteile zu entkräften, zeigten Lokalpolitiker*innen auch noch Verständnis für die ablehnende Stimmung im Dorf.

Mit ihrer Kundgebung und menschenfeindlichen PR-Show will die AfD möglichst viele Rassist*innen aus Regensburg und dem Umland erreichen und in Bach an der Donau versammeln. Als Initiative gegen Rechts stellen wir uns dem entgegen und fordern: Kein Platz für Rassismus!

Protest gegen die AfD: Solidarisch durch die Krise – Gegen rechte Krisenlösungen!

Am Montag dem 7. November ruft der Regensburger AfD-Vorsitzende Dieter Arnold wieder zum „Spaziergang“ in Neutraubling auf. Wieder soll es um die großen Themen gehen, die diesen Herbst viele beschäftigen: Um Energiepreise, um den Ukraine-Krieg, um Corona. Von einem Zusammenschluss aus verschwörungsideologischen Corona-ProtestlerInnen, FaschistInnen und Wutbürgern ist da nichts Gutes zu erwarten.

Die letzten Wochen haben gezeigt: Arnold & Co zielen genau auf dieses Milieu. Nicht um Krisenlösungen, nicht um eine Kritik an sozialer Ungerechtigkeit und nicht um Solidarität geht es auf diesen Demonstrationen. Die AfD ist schon im Wahlkampfmodus und will Gewinn aus der Krise schlagen. Und die über den Sommer in der Irrelevanz verschwundenen Corona-Spaziergänger wittern endlich wieder eine Bühne. Hetze gegen Muslime, unsägliche NS-Vergleiche und Corona Fake News inklusive.

Als Initiative gegen Rechts organisieren wir eine Gegenkundgebung ab 18:45 am St.-Michaels-Platz in Neutraubling. Für alle, die mit dem Bus von Regensburg anreisen wollen, gibt es einen Treffpunkt um 17:50 am Regensburger Hauptbahnhof Steig B2.

Kommt zahlreich und seid laut, denn das stört die AfD und ihre Fans empfindlich: Die letzten Wochen gab es kaum eine Rede, in der sich nicht ausführlich am Gegenprotest abgearbeitet wurde. Und auch Passant*innen sollen mitbekommen, dass Verschwörungsideologien und rechte Hetze nicht unwidersprochen bleiben.

Auch kein Bock auf Antisemitismus? Dann schreib der Mälze!

Nutzt die Mailvorlage unten und teilt der Alten Mälzerei mit, dass Antisemitismus in Regensburg keine Bühne bekommen soll!

An: hans.krottenthaler@alte-maelzerei.de

Sehr geehrter Herr Krottenthaler,

Lisa Eckhart ist am 23.09.22 im marinaforum Regensburg aufgetreten, veranstaltet von der Alten Mälzerei. Als Antifaschist*innen finden wir es unerträglich, dass die Veranstaltung stattfinden konnte, trotz der unverhohlenen judenfeindlichen Anspielungen, die die Kabarettistin auf der Bühne unter dem Deckmantel der Satire vorträgt und trotz der vorab geäußerten Kritik daran durch zivilgesellschaftliche Gruppen sowie der Jüdischen Gemeinde in Regensburg.

In Zusammenhang mit dem Beitrag „die heilige Kuh hat BSE“ (https://www.youtube.com/watch?v=RtpzXVbMt1g) in der WDR-Sendung „Mitternachtsspitzen“ (2018), der Ihnen sicherlich bekannt ist, bezeichnet der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, Lisa Eckharts Aussagen als “geschmacklos und kritikwürdig”. Mehrere Organisationen wie die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) sowie das American Jewish Committee (AJC) Berlin kritisieren Eckhart und stufen manche ihrer Witze als antisemitisch ein.

Lisa Eckhart macht keine Witze über Antisemitismus oder Antisemit*innen, sie nutzt antisemitische Stereotype, um durch vermeintlichen Tabubrüche Komik zu erzeugen. Über „die Unantastbaren“ darf man ja eigentlich überhaupt nichts sagen, aber die tapfere Grande Dame des deutschsprachigen Kabaretts macht es trotzdem. Endlich darf sich das Tätervolk auch wieder über den Juden beeumeln. Wie witzig.

Auch in ihrem neuen Programm reproduziert Eckhart ohne satirische Brechung judenfeindliche Bilder, die in unserer Gesellschaft ohnehin schon massiv eingebrannt sind und trägt zu ihrer weiteren Verbreitung und Verharmlosung bei. So sagt sie in ihrem Programm z.B. „Wieso sind in Sachen Humor die Juden den Frauen zwei Nasenlängen voraus? – Die Vorteile des Lasters“.

Ähnlich verhält es sich auch, wenn sich Eckhart über Geflüchtete, Menschen mit Behinderung oder Opfer sexualisierter Gewalt lustig macht. Lisa Eckhart würdigt Menschen herab und gießt Hohn und Spott über Menschengruppen, die strukturell und konkret Diskrimierung erfahren. Das Publikum feiert sie dafür. Wir finden das unerträglich.

Die Pointen bei Eckhart zielen nicht darauf ab, Ressentiments offenzulegen.

Die Pointen sind selbst Ressentiments. Antisemitismus bleibt Antisemitismus – auch im Kabarett!

Wir fordern die Alte Mälzerei deshalb auf, menschenverachtende Zoten nicht zu akzeptieren. Als Gäst*innen und teils auch regelmäßig Veranstaltende in Ihrem Haus verstehen wir die Mälze eigentlich als Schutzraum vor jeglicher Diskriminierung und menschenfeindlichen Ideologien. Es ist schlimm genug, dass die Veranstaltung mit Lisa Eckhart im marinaforum nun stattfinden konnte. Ein weiteres Mal soll sich die Mälze nicht dazu hinreissen lassen, ohne beträchtliche Teile ihres Stammpublikums zu vergraulen.

Mit freundlichen Grüßen,

Kundgebung gegen Verschwörungsideologien und Rechts #7

Die Corona-Proteste reißen nicht ab. Erneut findet am Wochenende eine verschwörungsideologische Demonstration zum Thema Corona statt, diesmal am Sonntag. Ausgehend um 15:00 am Domplatz wollen die Pandemie-Verharmloser wieder durch die Stadt ziehen.

Ihren regelmäßigen Termin mit gleichem Ort und gleicher Zeit konnten die Corona-Protestler:innen schon länger nicht mehr einhalten. Das liegt nicht zuletzt an erfolgreicher zivilgesellschaftlicher Intervention und Gegenprotesten. In der Szene stiftet der Wechsel von Ort und Zeit regelmäßig Verwirrung.

Gestritten wird dort auch heftig über die geltende Maskenpflicht auf Demonstrationen, die schnell zur sonst so unliebsamen „Spaltung“ führt. Wie an den vergangenen Montagen und Wochenenden zu beobachten, entscheiden sich immer mehr Verschwörungsanhänger:innen gegen die Teilnahme an den offiziellen Routen und ziehen auf eigene Faust durch die Stadt.

Den Organisator und Anmelder der Proteste ärgert das. Er bemüht sich nach wie vor um ein „friedliches“ Bild nach außen und hat dabei immer mehr Probleme, die Szene zusammenzuhalten. Aber auch mit noch so vielen Blumen, Kerzen und bunten Schildern lässt sich der menschenfeindliche Kern dieser Szene nicht kaschieren.

Dass der Organisator erst kürzlich als Redner auf einer von der AfD organisierten Kundgebung in Schwandorf auftrat, zeigt: Er ist mittlerweile im extrem rechten Netzwerk der oberpfälzer Corona-Demos angekommen.Wir halten weiterhin gegen die Melange aus Verschwörungsideologien, rechter Weltbilder und Wissenschaftsfeindlichkeit.

Wir rufen deshalb unter dem Motto „Keinen Meter für Verschwörungsideologien und Rechts“ zum Gegenprotest. Kommt um 14:00 zum Neupfarrplatz!

Wer mit Rechten spaziert, hat nix kapiert!

Die Inzidenz ist aktuell sehr hoch und die Altstadt könnte wegen der parallel ausgerufenen Demonstration voll sein. Achtet deshalb besonders auf die geltenden Abstandsregeln, tragt eine Maske und bringt euch nicht selbst in Gefahr.

Stabiler Protest gegen die Pandemie-Verharmloser:innen

Die Corona-Proteste reißen nicht ab – auch wenn die Szene zunehmend unter Druck gerät. Erneut fand am Samstag eine verschwörungsideologische Demonstration zum Thema Corona statt.

Als Initiative gegen Rechts #Regensburg hielten wir mit einer Kundgebung um 10:00 Uhr am Neupfarrplatz weiter dagegen. Ca. 150-200 Personen folgten unserem Aufruf unter dem Motto „Keinen Meter für Verschwörungsideologien und Rechts“. Danke für euer Engagement!

Erfreulicherweise ist die Teilnahmezahl an der Demonstration gegen die angebliche Corona-Diktatur trotz überregionaler Mobilisierung kaum gestiegen. Der Organisator Florian Kuttner distanzierte sich in seiner Rede vordergründig und diffus von „Extremismus“. Mit der Tatsache, dass er erst am vergangenen Dienstag auf einer AfD-Kundgebung in Schwandorf auftrat, passt das unserer Ansicht nach nicht zusammen.

Organisatorisch eingebunden war auch Helmut Bauer. Der rechte Querdenken-Aktivist stand zuletzt massiv in der Kritik, weil er am Holocaustgedenktag eine Kundgebung vor der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg geplant hatte.

Kundgebung gegen Verschwörungsideologien und Rechts #6

Achtung: Ort und Zeit geändert!
IGR-Kundgebung / 05.02.2022 / 10:00 / Neupfarrplatz / Regensburg

Die Corona-Proteste reißen nicht ab – auch wenn die Szene zunehmend unter Druck gerät. Erneut soll am Samstag eine verschwörungsideologische Demonstration zum Thema Corona stattfinden. Als Initiative gegen Rechts halten wir weiter dagegen.

Nachdem die Zahl der Teilnehmenden seit Dezember massiv gestiegen war, fanden sich vergangene Woche am Dultplatz zum ersten Mal deutlich weniger Personen ein. In entsprechenden Telegram-Gruppen war schnell nachzulesen, warum: Die geltende Maskenpflicht führte schnell zur sonst so unliebsamen „Spaltung“ der Szene. Die absoluten Maskengegner:innen irrten lieber ohne Anmeldung und Leitung durch die Altstadt.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat sich der Organisator der Kundgebungen für kommenden Samstag etwas besonderes ausgedacht: Unter dem Motto „Bayern Gemeinsam – alle Bezirkshauptstädte auf die Straße“ (sic!) sollen in fünf der sieben bayerischen Bezirke zeitgleich Demonstrationen stattfinden. Andere geplante Samstagsveranstaltungen in der Oberpfalz, z. B. in Neumarkt, wurden deshalb extra verschoben.

Die Bewegung setzt also auf rege Anreise aus dem Umland und der gesamten Oberpfalz. Mit Blick auf die Corona-Proteste in anderen oberpfälzer Städten lässt sich erahnen, dass diese Taktik erneut für mehr (extrem) rechten Zulauf sorgen könnte. Vergangene Woche sprach auf einer Corona-Kundgebung in Amberg der Regensburger AfD-Chef Dieter Arnold sowie der Neonazi Patrick Schröder – eine Melange aus AfD und Neonazis also, die in Regensburg zwar nicht als Redner, aber auch als Teilnehmer schon präsent waren.

Am vergangenen Dienstag trat der Organisator der Regensburger Demos als Redner auf einer von der AfD organisierten Kundgebung in Schwandorf auf. Auch er ist also mittlerweile in das extrem rechte Netzwerk der oberpfälzer Corona-Demos eingebunden. Für Samstag heißt das, dass es noch mehr rechte Teilnehmende aus der Region geben könnte als an den letzten Samstagen.

Wir rufen deshalb unter dem Motto „Keinen Meter für Verschwörungsideologien und Rechts“ zum Gegenprotest. Kommt um 10:00 zum Neupfarrplatz und lasst uns der Mischung aus oberpfälzer Verschwörungsideolog:innen und Rechten lautstark widersprechen!

Wer mit Rechten spaziert, hat nix kapiert!

Die Inzidenz ist aktuell sehr hoch und die Altstadt könnte wegen der parallel ausgerufenen Demonstration voll sein. Achtet deshalb besonders auf die geltenden Abstandsregeln, tragt eine Maske und bringt euch nicht selbst in Gefahr.

Kundgebungen am Dultplatz: Wir halten weiter dagegen!

Mehrfach haben wir nun schon am Dultplatz gegen die von dort startenden Corona-Demonstrationen protestiert.

Wir sagen DANKE an alle unsere Redner:innen, die klar gemacht haben, wieso man nicht mit Rechten marschiert, wieso Verschwörungserzählungen so gefährlich sein können und was wir alle gegen die Corona-Verharmloser:innen machen können. Und ein DANKE an die alle Teilnehmenden, die derzeit wöchentlich zu unseren Kundgebungen kommen!

Für kommenden Samstag steht schon unsere nächste Kundgebung an. Wir halten weiter dagegen und protestieren laut!

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