Protest gegen die AfD: Solidarisch durch die Krise – Gegen rechte Krisenlösungen!

Am Montag dem 7. November ruft der Regensburger AfD-Vorsitzende Dieter Arnold wieder zum „Spaziergang“ in Neutraubling auf. Wieder soll es um die großen Themen gehen, die diesen Herbst viele beschäftigen: Um Energiepreise, um den Ukraine-Krieg, um Corona. Von einem Zusammenschluss aus verschwörungsideologischen Corona-ProtestlerInnen, FaschistInnen und Wutbürgern ist da nichts Gutes zu erwarten.

Die letzten Wochen haben gezeigt: Arnold & Co zielen genau auf dieses Milieu. Nicht um Krisenlösungen, nicht um eine Kritik an sozialer Ungerechtigkeit und nicht um Solidarität geht es auf diesen Demonstrationen. Die AfD ist schon im Wahlkampfmodus und will Gewinn aus der Krise schlagen. Und die über den Sommer in der Irrelevanz verschwundenen Corona-Spaziergänger wittern endlich wieder eine Bühne. Hetze gegen Muslime, unsägliche NS-Vergleiche und Corona Fake News inklusive.

Als Initiative gegen Rechts organisieren wir eine Gegenkundgebung ab 18:45 am St.-Michaels-Platz in Neutraubling. Für alle, die mit dem Bus von Regensburg anreisen wollen, gibt es einen Treffpunkt um 17:50 am Regensburger Hauptbahnhof Steig B2.

Kommt zahlreich und seid laut, denn das stört die AfD und ihre Fans empfindlich: Die letzten Wochen gab es kaum eine Rede, in der sich nicht ausführlich am Gegenprotest abgearbeitet wurde. Und auch Passant*innen sollen mitbekommen, dass Verschwörungsideologien und rechte Hetze nicht unwidersprochen bleiben.

Auch kein Bock auf Antisemitismus? Dann schreib der Mälze!

Nutzt die Mailvorlage unten und teilt der Alten Mälzerei mit, dass Antisemitismus in Regensburg keine Bühne bekommen soll!

An: hans.krottenthaler@alte-maelzerei.de

Sehr geehrter Herr Krottenthaler,

Lisa Eckhart ist am 23.09.22 im marinaforum Regensburg aufgetreten, veranstaltet von der Alten Mälzerei. Als Antifaschist*innen finden wir es unerträglich, dass die Veranstaltung stattfinden konnte, trotz der unverhohlenen judenfeindlichen Anspielungen, die die Kabarettistin auf der Bühne unter dem Deckmantel der Satire vorträgt und trotz der vorab geäußerten Kritik daran durch zivilgesellschaftliche Gruppen sowie der Jüdischen Gemeinde in Regensburg.

In Zusammenhang mit dem Beitrag „die heilige Kuh hat BSE“ (https://www.youtube.com/watch?v=RtpzXVbMt1g) in der WDR-Sendung „Mitternachtsspitzen“ (2018), der Ihnen sicherlich bekannt ist, bezeichnet der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, Lisa Eckharts Aussagen als “geschmacklos und kritikwürdig”. Mehrere Organisationen wie die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) sowie das American Jewish Committee (AJC) Berlin kritisieren Eckhart und stufen manche ihrer Witze als antisemitisch ein.

Lisa Eckhart macht keine Witze über Antisemitismus oder Antisemit*innen, sie nutzt antisemitische Stereotype, um durch vermeintlichen Tabubrüche Komik zu erzeugen. Über „die Unantastbaren“ darf man ja eigentlich überhaupt nichts sagen, aber die tapfere Grande Dame des deutschsprachigen Kabaretts macht es trotzdem. Endlich darf sich das Tätervolk auch wieder über den Juden beeumeln. Wie witzig.

Auch in ihrem neuen Programm reproduziert Eckhart ohne satirische Brechung judenfeindliche Bilder, die in unserer Gesellschaft ohnehin schon massiv eingebrannt sind und trägt zu ihrer weiteren Verbreitung und Verharmlosung bei. So sagt sie in ihrem Programm z.B. „Wieso sind in Sachen Humor die Juden den Frauen zwei Nasenlängen voraus? – Die Vorteile des Lasters“.

Ähnlich verhält es sich auch, wenn sich Eckhart über Geflüchtete, Menschen mit Behinderung oder Opfer sexualisierter Gewalt lustig macht. Lisa Eckhart würdigt Menschen herab und gießt Hohn und Spott über Menschengruppen, die strukturell und konkret Diskrimierung erfahren. Das Publikum feiert sie dafür. Wir finden das unerträglich.

Die Pointen bei Eckhart zielen nicht darauf ab, Ressentiments offenzulegen.

Die Pointen sind selbst Ressentiments. Antisemitismus bleibt Antisemitismus – auch im Kabarett!

Wir fordern die Alte Mälzerei deshalb auf, menschenverachtende Zoten nicht zu akzeptieren. Als Gäst*innen und teils auch regelmäßig Veranstaltende in Ihrem Haus verstehen wir die Mälze eigentlich als Schutzraum vor jeglicher Diskriminierung und menschenfeindlichen Ideologien. Es ist schlimm genug, dass die Veranstaltung mit Lisa Eckhart im marinaforum nun stattfinden konnte. Ein weiteres Mal soll sich die Mälze nicht dazu hinreissen lassen, ohne beträchtliche Teile ihres Stammpublikums zu vergraulen.

Mit freundlichen Grüßen,

Offener Brief fordert Absage von Treffen mit GiR

Sehr geehrter Herr Staatsminister Holetschek,

wir wenden uns an Sie, weil in der Regensburger Corona-Szene ein Gesprächstermin zum „Runden Tisch“ für Dienstag, den 12. April in Regensburg kursiert. In den Räumen der Mittelbayerischen Zeitung soll es zu einem Treffen zwischen Ihnen und Vertreter:innen der Gruppe „Gemeinsam in Regensburg“ kommen, um über die „Impfpflicht im medizinischen Bereich“ zu sprechen.

Auch, wenn wir das Anliegen einer Debatte zwischen dem Gesundheitsminister und Beschäftigten in der Pflegebranche unterstützenswert finden, sind wir mehr als verwundert über die Auswahl der Gesprächspartner:innen. Als Initiative gegen Rechts Regensburg engagieren wir uns gegen rechte und verschwörungsideologische Aktivitäten in unserer Stadt. Wir möchten Sie mit diesem Brief auf den problematischen Hintergrund der Gruppe aufmerksam machen und eine Absage des Treffens fordern.

Die Gruppe „Gemeinsam in Regensburg“ veranstaltet seit Jahresbeginn wöchentliche Demonstrationen. Vordergründig behauptet der Zusammenschluss, nur gegen eine „Impfpflicht“ zu sein, gleichzeitig bedient sie aber Verschwörungserzählungen und Falschinformationen über die Impfung. Wiederholt behaupteten Redner:innen dort beispielsweise, dass für den Impfstoff Abtreibungen durchgeführt werden müssten. (1)(4) Über die Corona-Impfung wird als „Gentherapie“ gesprochen. (2)

Mehrfach sprachen auf den Demonstrationen von „Gemeinsam in Regensburg“ rechte Redner. Bei seinem 30-minütigen Auftritt am 20. März verbreitete der Musiker „Estéban Cortez“ offenen Rassismus und rechte Narrative. Im Lied „Mädchen aus Westberlin“ besang er eine angebliche Islamisierung, im Text heißt es: „ich bin tausendmal lieber in Charlottenburg, als im grünverzifften Friedrichshain […] in der Stadt gibt es nur noch Messerstecherein, der Muezinn über alle Häuserdächer schreien, wo früher unsere Kneipe war, ist heute eine Shishabar“. Auch andere Feindbilder der extremen Rechten thematisiert der Gitarrist in seinen Liedern, darunter etwa die Ökologiebewegung oder den Kampf für Geschlechtervielfalt. Das Organisationsteam scheint solchen Aussagen gutzuheißen, der Morderator dankte für die „genialen Texte“. (3)

Ein weiterer rechter Redner war erst am 05. März mit Peter Ganz aus Augsburg zu Gast. Er verbreitete dort offen Fake News, griff ein Plakat der Neupfarrgemeinde, das an die Toten des Covid-Pandemie erinnert, verbal an und rief zum Widerstand gegen eine angebliche Coronadiktatur auf. Ganz nahm in der Vergangenheit an einem Treffen des faschistischen „Flügel“ der AfD in Greding teil und engagiert sich im Umfeld des Vereins Gedächnisstätte e. V., deren Vorsitz die bundesweit bekannte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck innehatte. Letzes Jahr half Ganz mit mehreren Neonazis am Wiederaufbau einer Immobilie des Vereins im thüringischen Guthmannshausen. Gegen Ganz wird aktuell wegen Holocaustrelativierung ermittelt. Bei seinem Auftritt in Regensburg berichtete er von einer Hausdurchsuchung. (4)

Florian Kuttner, Organisator der „Gemeinsam in Regensburg“ Demonstrationen, zeigte sich begeistert und zeigte sich „dankbar, dass Ganz heute da ist“. Wir sind überzeugt, dass der Organisator die Verantwortung für die auf seinen Demonstrationen getätigten Äußerungen trägt und glauben bei zwei Auftritten von derart radikalen Personen hintereinander nicht mehr an Naivität oder Unwissenheit.

Kuttner und „Gemeinsam in Regensburg“ inszenieren sich gerne als vereinte Stimme der Pflegekräfte. Tatsächlich aber sind sie Teil der Corona-Protestszene, die seit zwei Jahren bundesweit Schlagzeilen wegen ihrer Verbindungen zu rechten Akteuren und Verschwörungserzählungen macht und vor der wir als zivilgesellschaftliches Bündnis gegen Rechts in Regensburg seit ebenso langer Zeit warnen. In den internen Telegramgruppen lassen sich zahlreiche rechte bis neonazistische Medien sowie Verschwörungserzählungen finden.

Auch wenn es bei „Gemeinsam in Regensburg“ vereinzelt Pflegekräfte gibt: Diesen kleinen, radikalisierten Teil als Stimme der ganzen Branche zu nehmen, halten wir für nicht vertretbar. Das wird der Mehrheit der solidarischen Pflegerinnen und Pfleger, die die Hauptlast der Pandemie schultern muss, nicht gerecht.

Wir nehmen an, dass Kuttner auch am für morgen geplanten „Runden Tisch“ beteiligt sein wird. Dem Amtskollegen seines potentiellen Gesprächspartners, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, warf Kuttner in einer Rede schon „Volksverhetzung“ vor, Deutschland sei in seiner „Geiselhaft“. (5) Auf ihrer Internetseite bezeichnet „Gemeinsam in Regensburg“ Lauterbach als „Wahnsinnigen“ (6), auf einer Demonstration hing sogar ein Plakat, das den Gesundheitspolitiker als Hitler darstellt. (3) Nach einer Basis für ein sinnvolles, besonnenes Gespräch klingt das für uns nicht. Vielmehr würde der geplante Gesprächsabend dazu beitragen, derartige hetzerischen Ansichten zu normalisieren statt solche als das zu benennen, was sie sind: Positionen, die im demokratischen Diskurs nichts zu suchen haben.

Wir bitten Sie deshalb, den morgigen „Runden Tisch“ abzusagen und den geplanten Austausch zum Thema „Impfpflicht“ mit zivilgesellschaftlichen und demokratischen Ansprechpartner:innen ohne Kontakte in die rechte und verschwörungsideologische Szene nachzuholen.

Mit freundlichen Grüßen

Initiative gegen Rechts Regensburg

(1) Video zur Demo am 20.02. https://www.youtube.com/watch?v=dKO9BfniI60 (ab 13:00)

(2) Video zur Demo am 13.03. https://www.youtube.com/watch?v=TfrkAgz_KYI (ab 8:00)

(3) Video zur Demo am 20.03. https://odysee.com/@geefix:7/DemoRegensburg20.03.2022:3

(4) Artikel vom 08.04. https://www.regensburg-digital.de/jubel-fuer-hoecke-fan-und-seine-galerie-des-grauens/08042022/?fbclid=IwAR3YVh7yigwignkoNKiuysVZ7YUQ_T-4R-P0hI7-dnr8SQ1OoDx_hTcTcoo

(5) Video zur Demo am 26.03. https://odysee.com/@geefix:7/DemoRegensburg26.03.2022:d (ab 8:00)

(6) Flyer zur Demo am 09.04. https://www.gemeinsam-in-regensburg.de

Kundgebung gegen Verschwörungsideologien und Rechts #7

Die Corona-Proteste reißen nicht ab. Erneut findet am Wochenende eine verschwörungsideologische Demonstration zum Thema Corona statt, diesmal am Sonntag. Ausgehend um 15:00 am Domplatz wollen die Pandemie-Verharmloser wieder durch die Stadt ziehen.

Ihren regelmäßigen Termin mit gleichem Ort und gleicher Zeit konnten die Corona-Protestler:innen schon länger nicht mehr einhalten. Das liegt nicht zuletzt an erfolgreicher zivilgesellschaftlicher Intervention und Gegenprotesten. In der Szene stiftet der Wechsel von Ort und Zeit regelmäßig Verwirrung.

Gestritten wird dort auch heftig über die geltende Maskenpflicht auf Demonstrationen, die schnell zur sonst so unliebsamen „Spaltung“ führt. Wie an den vergangenen Montagen und Wochenenden zu beobachten, entscheiden sich immer mehr Verschwörungsanhänger:innen gegen die Teilnahme an den offiziellen Routen und ziehen auf eigene Faust durch die Stadt.

Den Organisator und Anmelder der Proteste ärgert das. Er bemüht sich nach wie vor um ein „friedliches“ Bild nach außen und hat dabei immer mehr Probleme, die Szene zusammenzuhalten. Aber auch mit noch so vielen Blumen, Kerzen und bunten Schildern lässt sich der menschenfeindliche Kern dieser Szene nicht kaschieren.

Dass der Organisator erst kürzlich als Redner auf einer von der AfD organisierten Kundgebung in Schwandorf auftrat, zeigt: Er ist mittlerweile im extrem rechten Netzwerk der oberpfälzer Corona-Demos angekommen.Wir halten weiterhin gegen die Melange aus Verschwörungsideologien, rechter Weltbilder und Wissenschaftsfeindlichkeit.

Wir rufen deshalb unter dem Motto „Keinen Meter für Verschwörungsideologien und Rechts“ zum Gegenprotest. Kommt um 14:00 zum Neupfarrplatz!

Wer mit Rechten spaziert, hat nix kapiert!

Die Inzidenz ist aktuell sehr hoch und die Altstadt könnte wegen der parallel ausgerufenen Demonstration voll sein. Achtet deshalb besonders auf die geltenden Abstandsregeln, tragt eine Maske und bringt euch nicht selbst in Gefahr.

Stabiler Protest gegen die Pandemie-Verharmloser:innen

Die Corona-Proteste reißen nicht ab – auch wenn die Szene zunehmend unter Druck gerät. Erneut fand am Samstag eine verschwörungsideologische Demonstration zum Thema Corona statt.

Als Initiative gegen Rechts #Regensburg hielten wir mit einer Kundgebung um 10:00 Uhr am Neupfarrplatz weiter dagegen. Ca. 150-200 Personen folgten unserem Aufruf unter dem Motto „Keinen Meter für Verschwörungsideologien und Rechts“. Danke für euer Engagement!

Erfreulicherweise ist die Teilnahmezahl an der Demonstration gegen die angebliche Corona-Diktatur trotz überregionaler Mobilisierung kaum gestiegen. Der Organisator Florian Kuttner distanzierte sich in seiner Rede vordergründig und diffus von „Extremismus“. Mit der Tatsache, dass er erst am vergangenen Dienstag auf einer AfD-Kundgebung in Schwandorf auftrat, passt das unserer Ansicht nach nicht zusammen.

Organisatorisch eingebunden war auch Helmut Bauer. Der rechte Querdenken-Aktivist stand zuletzt massiv in der Kritik, weil er am Holocaustgedenktag eine Kundgebung vor der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg geplant hatte.

Kundgebung gegen Verschwörungsideologien und Rechts #6

Achtung: Ort und Zeit geändert!
IGR-Kundgebung / 05.02.2022 / 10:00 / Neupfarrplatz / Regensburg

Die Corona-Proteste reißen nicht ab – auch wenn die Szene zunehmend unter Druck gerät. Erneut soll am Samstag eine verschwörungsideologische Demonstration zum Thema Corona stattfinden. Als Initiative gegen Rechts halten wir weiter dagegen.

Nachdem die Zahl der Teilnehmenden seit Dezember massiv gestiegen war, fanden sich vergangene Woche am Dultplatz zum ersten Mal deutlich weniger Personen ein. In entsprechenden Telegram-Gruppen war schnell nachzulesen, warum: Die geltende Maskenpflicht führte schnell zur sonst so unliebsamen „Spaltung“ der Szene. Die absoluten Maskengegner:innen irrten lieber ohne Anmeldung und Leitung durch die Altstadt.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat sich der Organisator der Kundgebungen für kommenden Samstag etwas besonderes ausgedacht: Unter dem Motto „Bayern Gemeinsam – alle Bezirkshauptstädte auf die Straße“ (sic!) sollen in fünf der sieben bayerischen Bezirke zeitgleich Demonstrationen stattfinden. Andere geplante Samstagsveranstaltungen in der Oberpfalz, z. B. in Neumarkt, wurden deshalb extra verschoben.

Die Bewegung setzt also auf rege Anreise aus dem Umland und der gesamten Oberpfalz. Mit Blick auf die Corona-Proteste in anderen oberpfälzer Städten lässt sich erahnen, dass diese Taktik erneut für mehr (extrem) rechten Zulauf sorgen könnte. Vergangene Woche sprach auf einer Corona-Kundgebung in Amberg der Regensburger AfD-Chef Dieter Arnold sowie der Neonazi Patrick Schröder – eine Melange aus AfD und Neonazis also, die in Regensburg zwar nicht als Redner, aber auch als Teilnehmer schon präsent waren.

Am vergangenen Dienstag trat der Organisator der Regensburger Demos als Redner auf einer von der AfD organisierten Kundgebung in Schwandorf auf. Auch er ist also mittlerweile in das extrem rechte Netzwerk der oberpfälzer Corona-Demos eingebunden. Für Samstag heißt das, dass es noch mehr rechte Teilnehmende aus der Region geben könnte als an den letzten Samstagen.

Wir rufen deshalb unter dem Motto „Keinen Meter für Verschwörungsideologien und Rechts“ zum Gegenprotest. Kommt um 10:00 zum Neupfarrplatz und lasst uns der Mischung aus oberpfälzer Verschwörungsideolog:innen und Rechten lautstark widersprechen!

Wer mit Rechten spaziert, hat nix kapiert!

Die Inzidenz ist aktuell sehr hoch und die Altstadt könnte wegen der parallel ausgerufenen Demonstration voll sein. Achtet deshalb besonders auf die geltenden Abstandsregeln, tragt eine Maske und bringt euch nicht selbst in Gefahr.

Kundgebungen am Dultplatz: Wir halten weiter dagegen!

Mehrfach haben wir nun schon am Dultplatz gegen die von dort startenden Corona-Demonstrationen protestiert.

Wir sagen DANKE an alle unsere Redner:innen, die klar gemacht haben, wieso man nicht mit Rechten marschiert, wieso Verschwörungserzählungen so gefährlich sein können und was wir alle gegen die Corona-Verharmloser:innen machen können. Und ein DANKE an die alle Teilnehmenden, die derzeit wöchentlich zu unseren Kundgebungen kommen!

Für kommenden Samstag steht schon unsere nächste Kundgebung an. Wir halten weiter dagegen und protestieren laut!

Kundgebung gegen Verschwörungsideologien und Rechts #5

IGR-Kundgebung
29.01.2022 / 14:00
Dultplatz / Regensburg

Wie schon vergangene Woche mobilisiert die verschwörungsideologische und rechte Szene auch diesen Samstag (29. Januar) wieder auf den Regensburger Dultplatz. Wir rufen zur Gegenkundgebung um 14:00 ebenfalls am Dultplatz auf.Seit einigen Wochen haben die Corona-Proteste massiven Zulauf. Letzte Woche fanden sich wieder 2000 Personen ein, um vom Dultplatz aus durch den Norden Regensburgs zu ziehen.

Werbung wird wie immer vor allem über Telegram gemacht. Der Demoaufruf steht dort zwischen antisemitischen Verschwörungsideologien, Fake News über Corona, NS-Relativierungen Reichsbürgerinhalten und Horrornachrichten über Kindesmisshandlungen. Und auch die Regensbuger AfD marschiert in den Protesten mittlerweile selbstverständlich mit.Mit Schlagworten wie „für die Freiheit“ oder „gegen Spaltung“ versuchen die Querdenker:innen und Rechten ihre aufgehetzte und antidemokratische Agenda einen moralischen Anstrich zu verpassen. Entsprechend mobilisieren die Organisatoren für Samstag unter dem Motto „Gemeinsam in Regensburg“, um an die vergangenen Veranstaltungen anzuknüpfen.

Besonders Pflegekräfte versuchen sie vor ihren Karren zu spannen. Dem gegenüber ist mit Blick auf die vergangenen Veranstaltungen – neben der AfD schloss sich letzte Woche auch ein Neonazi der Partei Der III. Weg an – wieder die Teilnahme von extrem rechten und durch Verschwörungsideologien aufgehetzten Personen zu erwarten.

Der Demozug der Corona-Verharmloser:innen macht es noch unwahrscheinlicher, dass die Demonstrant:innen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Passant:innen mit Maske sind außerdem verstärkt der Gefahr ausgesetzt, verbal und körperlich attackiert zu werden. Gefährlich finden wir die Situation auch aufgrund der Nähe zum Impf- und Testzentrum am Dultplatz.

Wir fordern deshalb: Keinen Meter für Rechte und Verschwörungsideologien! Kommt zu unserer Gegenkundgebung um 14:00 am Dultplatz und lasst uns den Querdenker:innen lautstark zeigen, was wir von ihrer Hetze halten. Wer mit Rechten spaziert, hat nix kapiert!

Die Inzidenz ist aktuell sehr hoch und der Dultplatz könnte wegen der parallel ausgerufenen Demonstration voll sein. Achtet deshalb besonders auf die geltenden Abstandsregeln, tragt eine Maske und bringt euch nicht selbst in Gefahr.

Kundgebung: Keinen Meter für Verschwörungsideologien und Rechts #4

Wie vergangene Woche mobilisiert die verschwörungsideologische und rechte Szene auch diesen Samstag (22. Januar) wieder nach Regensburg. Diesmal soll die Demonstration vom Dultplatz ausgehen. Wir rufen zur Gegenkundgebung um 14:30 ebenfalls am Dultplatz auf.

Seit einigen Wochen haben die Corona-Proteste massiven Zulauf. Zur letzten großen Samstagsaktion fanden sich Tausende Leute am Dom ein und zogen ein Mal um die Altstadt.Werbung wird wie immer vor allem über Telegram gemacht. Der Demoaufruf steht dort zwischen antisemitischen Verschwörungsideologien, Fake News über Corona, NS-Relativierungen Reichsbürgerinhalten und Horrornachrichten über Kindesmisshandlungen. Und auch die Regensbuger AfD marschiert in den Protesten mittlerweile selbstverständlich mit.

Mit Schlagworten wie „für die Freiheit“ oder „gegen Spaltung“ versuchen die Querdenker:innen und Rechten ihre aufgehetzte und antidemokratische Agenda einen moralischen Anstrich zu verpassen. Entsprechend mobilisieren die Organisatoren für Samstag unter dem Motto „Gemeinsam in Regensburg“, um an die vergangenen Veranstaltungen anzuknüpfen.

Besonders Pflegekräfte versuchen sie vor ihren Karren zu spannen. Dem gegenüber ist mit Blick auf die vergangenen Veranstaltungen – neben der AfD schloss sich letzte Woche auch ein Neonazi der Partei Der III. Weg an – wieder die Teilnahme von extrem rechten und durch Verschwörungsideologien aufgehetzten Personen zu erwarten.

Wie letzten Samstag soll es keine stationäre Kundgebung, sondern ein Demozug ausgehend um 15:00 vom Dultplatz geben. Erfahrungsgemäß ist es hierbei noch unwahrscheinlicher, dass Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Passant:innen mit Maske sind außerdem verstärkt der Gefahr ausgesetzt, verbal und körperlich attackiert zu werden.

Wir fordern deshalb: Keinen Meter für Rechte und Verschwörungsideologien! Kommt zu unserer Gegenkundgebung um 14:30 am Dultplatz und lasst uns den Querdenker:innen zeigen, was wir von ihrer Hetze halten. Wer mit Rechten spaziert, hat nix kapiert!


Die Inzidenz ist aktuell sehr hoch und der Dultplatz könnte wegen der parallel ausgerufenen Demonstration voll sein. Achtet deshalb besonders auf die geltenden Abstandsregeln, tragt eine Maske und bringt euch nicht selbst in Gefahr.

Erfolgreicher Protest gegen den „Montagsspaziergang“

Wir haben gestern ein deutliches Zeichen gegen den „Montagsspaziergang“ gesetzt!

Seit Monaten treffen sich Verschwörungsanhänger:innen, Pandmie-Verharmloser:innen, Rechte und Personen, die kein Problem mit diesen Leuten haben, montags um 18:00 vor dem Alten Rathaus – ohne die Veranstaltung anzumelden.

Gestern nicht. Denn gestern haben wir am Rathaus eine Kundgebung unter dem Motto „KEINEN METER für Verschwörungsideologien, Pandmie-Verharmlosung und Rechts“ abgehalten. Die „Spaziergänger“ waren sichtlich verwirrt, als sie an ihrem Treffpunkt anstelle des masken- und abstandslosen Mobs auf unsere Protestkundgebung trafen. Schließlich mussten sie auf den Domplatz ausweichen und zogen dann – wie immer begleitet von verständnisvollen Polizist:innen – durch die Stadt.

Danke an das JuFo und die Linksjugend ’solid für ihre starken Reden, an die DGB Jugend für’s Vorstellen unseres gemeinsamen Stellungnahme und besonders an die etwa 150 Menschen, die trotz Nieselregen zu unserer Kundgebung gekommen sind!