Gemeinsam gegen Rechts – am 12.09.26

Edit: Unser Instagram-Account wurde gerade gesperrt. Bis die Entsperrung durch ist, findet ihr uns hier: https://www.instagram.com/igr_regensburg/
Die Gründe für die Sperrung sind nicht politisch… technische Fehler muss man dem kleinen Startup Meta/Instagram wohl nachsehen.

Alle zusammen – die extreme Rechte stoppen! Offene Gesellschaft verteidigen!

Die Initiative gegen Rechts Regensburg ruft Menschen in der Stadt und aus der Umgebung auf, am Samstag, den 12. September 2026, gemeinsam auf die Straße zu gehen. Die Kundgebung beginnt um 14 Uhr auf dem Domplatz West.

Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und die bevorstehende Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gehen uns alle an. Die Stimmenanteile für die AfD und für extrem rechte Positionen und die Gefahr einer AfD-Regierungsbeteiligung bzw. -übernahme haben Auswirkungen weit über die jeweiligen Bundesländer hinaus. Deshalb wollen wir auch in Regensburg signalisieren: Wir stehen an der Seite all jener, die sich für eine offene, demokratische, freie und solidarische Gesellschaft einsetzen.

Die Erschütterung über den Wahlerfolg der AfD darf nicht in Gleichgültigkeit oder Resignation münden. Sie muss in Entschlossenheit übergehen. In vielen anderen Teilen Deutschlands und Europas breiten sich extrem rechte Ideen aus. Die Zustimmung zur AfD und zu ihren verschwörungsideologischen und menschenfeindlichen Positionen nimmt leider zu. Dem wollen wir widersprechen und sagen klar: Nicht mit uns!

Eine offene Gesellschaft lebt davon, dass Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Geschlecht oder körperlichen und geistigen Voraussetzungen gleichberechtigt leben können. Genau diese Grundsätze stehen unter Druck. Der politische Erfolg der AfD ermutigt auch andere extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen. Minderheiten und Menschen, die sich gegen Rechts engagieren, geraten stärker unter Druck und müssen immer mehr Bedrohungen ertragen.

Unsere Solidarität gilt deshalb insbesondere den Menschen in Sachsen-Anhalt, die sich gegen Rechtsextremismus und für Antifaschismus einsetzen. Sie gilt ebenso allen, deren Rechte und Freiheiten durch die AfD und ihre politischen Forderungen angegriffen werden – darunter LGBTQI+-Personen, Migrant*innen, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung sowie Jüdinnen und Juden.

Wir wollen mit unserer Demonstration zeigen, dass niemand allein gelassen wird. Wer von rechter Gewalt, Ausgrenzung oder Bedrohung betroffen ist, braucht Schutz und Unterstützung. Und wer sich für eine offene Gesellschaft einsetzt, braucht Zuspruch, Solidarität und Rückhalt.

Wir laden alle dazu ein, eigene Schilder und kreative Botschaften mitzubringen. Fahnen demokratischer Parteien sowie Flaggen von zivilgesellschaftlichen und antifaschistischen Organisationen, Vereinen, Verbänden und Gewerkschaften sind willkommen. National- und Territorialflaggen sind hingegen unerwünscht, denn im Mittelpunkt soll unser gemeinsames Eintreten für Antifaschismus, Demokratie, Menschenrechte und eine offene Gesellschaft stehen.

Kommt am Samstag, den 12. September, um 14 Uhr auf den Domplatz West.
Alle zusammen – die extreme Rechte stoppen! Offene Gesellschaft verteidigen!

Keine Zusammenarbeit mit der AfD! IgR-Statement zur konstituierenden Stadtratssitzung

Am heutigen Mittwoch, 13.5.26, fand sich der neue Stadtrat Regensburgs zu seiner konstituierenden Sitzung ein. Als Initiative gegen Rechts Regensburg, das Bündnis, das sich seit 2016 in der Stadt gegen Rassismus, Nationalismus und andere menschenverachtende Ideologien einsetzt, fordern wir: Keine Zusammenarbeit mit der AfD!

Konkret appellieren wir an die Stadträt:innen der demokratischen Parteien,
alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die politische wie persönliche Einflussnahme der 5 AfD-Mandatsträger zu verhindern und den Regensburger Stadtrat gegen (extrem) rechte Politik zu verteidigen. Dabei müssen auch nicht rechtlich verankerte Gewohnheiten, beispielsweise die Einladung aller Stadtratsmitglieder zu Veranstaltungen und Festen, kritisch überdacht werden.

Der Appell betrifft auch den persönlichen Umgang mit AfD-Stadträten. Zusammenarbeit beginnt früh. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Höflichkeit! Niemand muss einem AfD-Stadtrat die Hand schütteln, es gibt auch keine Pflicht zu Grußkarten oder Smalltalk. Die Normalisierung im Umgang mit der extrem rechten Partei zu verhindern liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Mitglieds des Stadtrats.

Wie wir aus dem Sitzungssaal erfahren durften, begrüßten sich Ariane Weckerle (stellv. CSU-Fraktionsvorsitzende) und AfD-Stadtrat Christian Eberl mit einer herzlichen Umarmung und einem ausgiebigen Plausch. Die Brandmauer fiel hier noch vor Beginn der konstituierenden Sitzung.
Dieser Vorfall zeigt deutlich, wie berechtigt und notwendig unsere Sorgen sind.

#regensburg #noafd #KeineZusammenarbeitMitDerAfd #antifaschismus

MITMACHKAMPAGNE – KEIN KREUZ DER AFD #6

Wie schon in den vergangenen Wahljahren wollen wir möglichst viele Postwurfsendungen mit Argumenten gegen die AfD in Regensburgs Briefkästen verteilen. Dafür brauchen wir eure Hilfe!

1. Verteilt mit! Die Flyer und ein zugehöriges Gebiet könnt ihr euch künftig zwei Mal die Woche abholen. Meldet euch per Insta-DM oder Mail: flyer@initiativegegenrechts.net

2. Teilt diesen Aufruf! Damit die Aktion auf möglichst viele Schultern verteilt wird, verbreitet diesen Aufruf weiter.

3. Unterstützt uns finanziell! Neben viel Zeit kostet die Kampagne natürlich auch Geld (zwischen 2.500 – 3.500 Euro). Wir freuen uns über eine Kostenbeteiligung:

VVN-BdA LV Bay KV Regensburg
DE86 7505 0000 0000 2437 66
BYLADEM1RBG
Betreff: Initiative gegen Rechts – Flyer

Girocode zum Einscannen in der Banking-App

Weitere Infos findet ihr auf unseren Social Media Kanälen!

Flyer als PDF: hier

Gegen den AfD-Infostand in Burgweinting! 

Am Montag, dem 12. Januar, will der Regensburger AfD-Kreisverband zum ersten Mal seit Jahren einen „Infostand“ in Regensburg aufbauen. Am sogenannten BUZ, dem Nahversorgungszentrum im Stadtteil Burgweinting, wollen gleich sechs AfD-Stadtratskandidat*innen für die kommende Kommunalwahl werben und ihr menschenverachtendes Programm unter die Leute bringen. 

❄️ Achtung: Falls es am Montag wegen der Witterung o.ä. kurzfristig zu Änderungen kommt, erfahrt ihr das über unsere Social Media Kanäle! ❄️

Neben altbekannten lokalen Akteuren wie dem Verschwörungsideologen Nikolai Sitschow sind auch frische Gesichter der extremen Rechten angekündigt: Der Regensburger Uni-Student Lukas Daiser beispielsweise wurde kürzlich im Rahmen der Gründung der extrem rechten Jugendorganisation „Generation Deutschland“ bundesweit bekannt. 

Auf Infostände im Stadtgebiet hatte der AfD-Kreisverband seit Jahren verzichtet. Zu entschlossen war der Gegenprotest, zu negativ die eigene Außenwirkung. Der Versuch in Burgweinting könnte daher eine Art Testballon für weitere Aktionen im laufenden Wahlkampf sein. Wenn die AfD testet, wie weit sie gehen kann, sind wir zur Stelle!

Wir rufen für Montag den 12. Januar ab 15:30 zur Gegenkundgebung am BUZ Burgweinting auf. Auch bei Wind und Schnee lassen wir extrem rechte Propaganda nicht unbeantwortet – nicht in Burgweinting, nicht in Regensburg und nirgendwo sonst!

Nach Burgweinting fahren die Buslinien 7, 9 und 11. Parkplätze gibt es am BUZ nur begrenzt.

#fckafd #noafd #regensburg #igr #initiativegegenrechts

Protest gegen Alice Weidel in Regensburg!

In der heutigen Ausgabe frohlockt MZ-Chefreporter Dr. Christian Eckl: „Freudentaumel bei Festspielen: Konservative Gesellschaft ist zurück in Regensburg“. Die illustren Gäste von Gloria von Thurn und Taxis hätten nun endlich wieder „das Gefühl, dass sich das Land wieder in ihre Richtung“ bewege. Und das heißt: stramm nach rechts.
Bei den diesjährigen Thurn und Taxis Schlossfestspielen waren bisher dabei: Landrätin Tanja Schweiger (Freie Wähler), Bürgermeisterin Astrid Freudenstein (CSU), Michael Lehner (CSU), Veranstalter und extrem rechter Publizist „Pegida-Peter“ Kittel, Peter Aumer MdB (CSU), Michael Klonovsky (AfD), Rudolf Voderholzer (Bischof), Monika Gruber (Schwurbelkabarettistin) und viele weitere, die sich für konservativ, aber natürlich nicht für Rechtsaußen halten.
Heute soll der handverlesenen Gästeliste der rechtsradikalen Propagandistin Gloria Thurn und Taxis das i-Tüpfelchen aufgesetzt werden. Alice Weidel, Partei- und Fraktionsvorsitzende der AfD soll laut Mittelbayerischer Zeitung dem Konzert von Vicky Leandros auf ihrer Abschiedstournee beiwohnen.
Nirgends tritt die Radikalisierung des Konservatismus und der Kulturkampf, den er gemeinsam mit der Extremen Rechten führt, so offensichtlich ins Scheinwerferlicht wie bei den Schlossfestspielen. Hier reichen sich lokale CSUler*innen, Faschos in und außerhalb der AfD, Stink- und Superreiche, Adelige und katholisch-fundamentalistische Gotteskämpfer wie selbstverständlich die Schampus-flaschen. Jonas Kaufmann und Vicky Leandros singen dazu, Stephanie Birnthaler serviert das Perlhuhn, TVA und Mittelbayerische feiern kräftig mit und das Publikum ignoriert achselzuckend oder bewundert sogar dieses unwürdige Schauspiel.

Schluss mit der Kumpanei mit Thurn und Taxis und dem rechten Kulturkampf!

Abschiedstournee für die Schlossfestspiele!

Alice Weidel, verpiss Dich!

Podiumsgespräch: AfD-Verbot jetzt!

Podiumsgespräch
AfD-Verbot jetzt! – Ein richtiger Schritt im Kampf gegen die extreme Rechte?

Podiumsgespräch mit Thomas Witzgall (Journalist – Endstation Rechts), Stefan Dietl (Autor und Gewerkschafter) und Chloé M. (Aktivistin – Studis gegen Rechts)

Mittwoch – 12.02.2025 – 18:00 Uhr – Gewerkschaftshaus Regensburg

Die Bundestagswahl steht unmittelbar bevor und laut Umfragen könnte die AfD etwa 20 % der Stimmen erreichen. Eine Partei, die extrem rechte Positionen vertritt, die auf eine noch stärkere Ausgrenzung gesellschaftlicher Minderheiten zielt, Massenabschiebungen plant und die liberale Demokratie abbauen will. Eine Partei, die teilweise offen mit Neonazistrukturen zusammenarbeitet und deren FunktionärInnen immer wieder in rechtsterroristische Strukturen verwickelt sind.

In der Auseinandersetzung mit der AfD hat zuletzt die Debatte um ein Verbot der Partei an Fahrt aufgenommen. Doch ein Verbotsverfahren ist nicht unumstritten: Von einigen wird es als notwendiger Schutz der Demokratie betrachtet, während andere Stimmen warnen, die Eindämmung des Rechtsextremismus könne nur durch die Zivilgesellschaft erfolgen.

Auch stellen sich viele Fragen: Ist ein Verbotsverfahren juristisch aussichtsreich? Welche Auswirkungen hätte ein Verbot der AfD auf die politische Landschaft? Schließen sich ein Parteiverbot und andere Strategien im Kampf gegen Rechtsextremismus aus oder können sie ineinander greifen?
In der Veranstaltung möchten wir diese und weitere rechtliche, politische und gesellschaftliche Aspekte eines AfD-Parteiverbots diskutieren.




Ausschlussklausel: Nach Artikel 10 Abs. 1 bayerisches Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische, nationalistische oder verschwörungsideologische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Gemeinsam gegen Rechts – am 02.02.25

Gegen die rechte Normalisierung!

Die Lage spitzt sich zu. Rechte Ideologien werden nicht nur unverblümter artikuliert und zunehmend salonfähig, sondern prägen politische Diskurse und Entscheidungen. Extreme Rechte planen schon seit Jahren die Deportation von Millionen Menschen aus Deutschland, mittlerweile ist „Remigration“ nicht nur Kenner*innen der Szene ein Begriff.

Nach der Kundgebung im Januar 2024 mit 13.000 Personen wollen wir auch jetzt – mitten in der heißen Bundestagswahlkampfphase – gemeinsam gegen Rechts auf die Straße gehen.

In konservativen Parteien diskutiert man die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft für Menschen mit Migrationshintergrund und fordert immer hemmungsloser, Menschen aus Deutschland auszuweisen. Dass die extrem rechte AfD als „Abschiebetickets“ deklarierte Flyer in Briefkästen von Menschen mit migrantisch klingenden Namen einwirft, dass in Österreich bald der rechtsradikale FPÖler Herbert Kickl als Bundeskanzler regieren könnte, dass ein hiesiger CSU-Abgeordneter Geflüchtetenhelfer*innen ums Verrecken kriminalisieren möchte, sind da nur ein paar aktuelle Beispiele. Nur kleine Spitzen eines riesigen Eisbergs.

Auch die bayerische AfD-Landtagsfraktion wollte sich erst kürzlich in Regensburg allzu durchschaubar als Retterin des Abendlandes inszenieren und mit Fake News gegen ein angebliches Islamzentrum auf dem Neupfarrplatz agitieren. Dass dies gründlich schiefgelaufen ist, ist hunderten Regensburger Antifaschist*innen zu verdanken, die mit hartnäckigem und dynamischem Protest der rassistischen Bande einen sehr ungemütlichen Aufenthalt in Regensburg beschert haben.

Doch eben nicht nur in der AfD und bei ihren leider vielen Wähler*innen lässt sich die Normalisierung menschenfeindlicher Positionen beobachten. Auch verschwörungsgläubige, vermeintlich alternative und friedensbewegte Milieus und konservative Kreise bilden unterschiedliche Sammelbecken für rechte Ideologien. Bis tief in die sogenannte bürgerliche Mitte hinein haben rassistische, antisemitische und demokratiefeindliche Ansichten einen festen Platz.

Völkische Rassistinnen und ihre rechtskonservativen Helferinnen wollen in die Tat umsetzen, was sie schon immer propagieren. Längst hilft nicht mehr, sich über immer mehr (vermeintliche) Tabubrüche zu empören und auf die Grenzen des Sagbaren zu verweisen. Diese Grenzen werden täglich weiter nach rechts verschoben. Diese Entwicklung muss ein Ende haben!

Es liegt an uns! Wir müssen uns organisieren und solidarisch zusammenstehen. Gemeinsam gegen die rechte Normalisierung gehen wir am Sonntag, dem 02.02.2025 ab 13 Uhr am Domplatz auf die Straße!

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