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Regensburg hat gewählt – und der AfD die rote Karte gezeigt

Auch für uns als Initiative gegen Rechts endete gestern ein langer und intensiver Wahlkampf und damit auch die diesjährige Kampagne #KeinKreuzderAfD. Bereits nach den ersten veröffentlichten Zahlen am Sonntag hatte sich abgezeichnet, dass die extrem rechte Partei zwar erwartungsgemäß in den Stadtrat einziehen konnte, aber mit lediglich zwei Mandaten und unter fünf Prozent der Stimmen weit hinter die Erwartungen zurückgefallen ist.

Wir freuen uns darüber, dass die AfD mit ihrem antidemokratischen, rassistischen und antisemitischen Gedankengut in Regensburg nur schwer Fuß fassen kann und ein so schlechtes Ergebnis eingefahren hat.

Der Wahlausgang werten wir auch als Erfolg unserer Kampagne #KeinKreuzderAfD. 60.000 Flyer haben über 80 Freiwillige in den letzten Wochen an die Haushalte der Stadt und im Landkreis verteilt. Bei allen, die mit geholfen haben, wollen wir uns vielmals bedanken!

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Spendenaufruf

0,0256 Cent kostet uns eine Postwurfsendung „Kein Kreuz der AfD“. Insgesamt haben wir davon 60.000 Stück verteilt und damit über 1.500 € ausgegeben.

Da wir ein ehrenamtlich arbeitendes Bündnis sind und keine Förderung von Stadt/ Staat bekommen brauchen wir eure Unterstützung, damit wir diese Unkosten tragen können. Daher beteiligt euch an der Kampagne „Kein Kreuz der AfD“ und spendet:

Spendenkonto*:
VVN-BdA LV Bay KV Regensburg
DE86 7505 0000 0000 2437 66
BYLADEM1RBG
Betreff: Initiative gegen Rechts

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Geplanter AfD-Infostand

Am morgigen Samstag (07.03.2020) plant die „Alternative für Deutschland“ (AfD) im Regensburger Stadtgebiet einen Infostand. Sie wollen versuchen sich „bürgernah“ darzustellen und als Kümmerer zu präsentieren. Doch auf diesen Bluff gehen wir nicht ein, die AfD ist Teil der extremen Rechten. Und natürlich leisten wir dort Widerstand wo sie auftritt. Daher achtet morgen auf Ankündigungen auf unserer Facebookseite und informiert uns wenn euch was auffällt.

+++ Update: 07.03.2020

Was ist auf diesem Bild erkennbar? Bestimmt einiges, nur kein Infotisch der AfD.
Die extrem rechte Partei wollte heute ab 10 Uhr vorm Edeka in der Berliner Straße einen Infotisch abhalten. Wir kannten den Plan und hatten deswegen dort auch eine Kundgebung angemeldet, die AfD wiederum erinnerte sich wohl an die letzten Male (kaum Infomaterial losgeworden, Gegenprotest mit mehren hundert Personen) und hatte einen Rückzieher gemacht.

#noafd #keinkreuzderafd #keinerfolgfürdieafd

Danke!

Wir haben uns sehr gefreut, dass 70 Leute gestern an unserer Veranstaltung „Die extreme Rechte in Regensburg teilgenommen haben. Von der Straße in den Stadtrat?“ teilgenommen haben. Besonders bedanken wir uns bei Jan Nowak von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus, der uns die Regensburger AfD-Stadtratskandidaten ideologisch und personell nähergebracht hat und bei allen Anwesenden, ob Stadträt_innen, Vertreter von Parteien oder engagierte Antifaschist_innen, die sich so interessiert an der Diskussion im Anschluss beteiligt haben.

Am meisten hat uns gestern der hohe Zuspruch zu unserer Kampagne „Kein Kreuz der AfD“ und die vielen freiwilligen Verteiler_innen für unsere Postwurfsendungen begeistert. Ganze 24.000 Postwurfsendungen wurden gestern am Infostand der Kampagne abgeholt! Wer sich noch beteiligen möchte, kann sich nach wie vor unter kontakt@initiativegegenrechts.net melden.

#noafd#kommunalwahl#kommunalwahl2020#regensburg#keinkreuzderafd

Vortrag: Die extreme Rechte. Von der Straße in den Stadtrat?

In den letzten Jahren ist der legalistisch agierende Teil der extremen Rechte in der Region vor allem mit Infoständen, Kundgebungen etc. in die Öffentlichkeit getreten. Mit den Kommunalwahlen Mitte März könnte sich das ändern. Welche Akteure der hiesigen extremen Rechten haben kommunalpolitische Ambitionen? Wie sind sie ideologisch zu verorten? Mit welchen Themen und Aktionsformen treten sie in die Öffentlichkeit? Welche Auswirkungen könnte eine parlamentarische Verankerung mit sich bringen und wie können Gesellschaft und Politik darauf reagieren?

Im Vortrag soll diesen Fragen nachgegangen werden, ebenso besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

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Einlassvorbehalt: Die Veranstalter_innen behalten sich gemäß §6 VersG/Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Kampagne: „Kein Kreuz der AfD“

Bei der Kommunalwahl im März 2020 steht die „Alternative für Deutschland“ (AfD) sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Regensburg auf dem Wahlzettel. Über keine zweite Partei wird so viel diskutiert und gestritten. Verteidigt wird die extrem rechte Partei häufig damit, ‚denen da oben‘ einen Denkzettel verpassen zu wollen oder die Interessen der ‚kleinen Leute‘ stärker in die Politik einzubringen. Aber welche Forderungen vertritt die AfD wirklich und was bedeuten sie für unsere Gesellschaft?

In einer Postwurfsendung an alle Haushalte zur Kommunalwahl haben wir uns mit der extrem rechten Partei auseinandergesetzt. Das Flugblatt kann auch online gelesen werden: Hier

Protest voller Erfolg

Wir sind überwältigt von den 400 Leuten, die sich am heutigen Dienstagnachmittag dem Infostand der AfD-Landtagsfraktion am Domplatz entgegengestellt haben!

Vielen Dank an alle, die laustark gegen die rassistische Hetze protestiert haben! Zusammen mit vielen weiteren Regensburger Akteuren und und mit Redebeiträgen unter anderem von Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer, dem suspendierten Oberbürgermeister Wolbergs, den JuSos, der Linksjugend solid, der Gewerkschaft ver.di und dem Bündnis gegen Abschiebelager haben wir gezeigt, dass faschistische Hetze in Regensburg nicht willkommen ist! Das sahen wohl auch die ca. 15 TeilnehmerInnen der AfD-Kundgebung ein und verließen den Domplatz bereits eine Stunde früher als geplant.

#noafd#Regensburg#Danke

05.11.2019 – Protest gegen die AfD Kundgebung

Am kommende Dienstag den 05. November 2019 will die Landtagsfraktion der bayerischen „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine Kundgebung vor dem Regensburger Dom abhalten. Nach ihrem Infostanddebakel am 20.09.19 versucht die extrem rechte Partei nun schon wieder ihren Rassismus, völkischen Nationalismus und Hetze in Regensburg zu verbreiten.


Den Hass der AfD auf Migrant_innen, Geflüchtete und alle, die sie für „nicht deutsch“ hält, entlud sich zuletzt in der rassistischen Hetze gegen das Nürnberger Christkind Benigna Munsi. Auch am Dienstag steht der Rassismus der extrem rechten Partei im Fokus. Unter dem Veranstaltungstitel „Sichere Städte statt sichere Häfen“ verknüpft die AfD ihren Rassismus mit einem diffusen „Sicherheits“-Diskurs. Sie erklärt Kriminialität zum migrantischen Problem und Migrant_innen pauschal zu Verbrecher_innen. Diese Verknüpfung findet von der AfD bis in die „Mitte“ der Gesellschaft Zuspruch. Die AfD treibt diesen Diskurs um „kriminelle Migranten“ bewusst voran.


Mit ihrer Kampagne fordern sie zudem eine „Ausgangssperre in Ankerzentren“, was Internierungslagern gleich kommen würde.
Die AfD spricht sie sich gegen jegliche zivile Seenotrettung im Mittelmeer aus, in dieser sehen sie ein Instrument der „Umsiedlungsmaschinerie“. Die faschistische Partei knüpft damit an die rassistischen und antisemitischen Verschwörungstheorie des „Großen Austausches“ an (1). Dieses Konzept ist weit in der Rechten verbreitet, auch der neonazistische Attentäter von Halle der am 09. Oktober 2019 zwei Menschen erschoss bezog sich darauf.

Dieser rassistischen und tödlichen Ideologie stellen wir uns entgegen.

Zusammen mit der SPD Ortsverein Regensburg Altstadt rufen wir zu Protest auf.
Kommt am 05. November 2019 ab 14:30 Uhr zum Domplatz.
#noafd

Gelungener Protest gegen den AfD Landtagsbus in Regensburg

Heute haben wir in der Regensburger Altstadt eine Protestkundgebung gegen den Besuch des Landtagsbusses der AfD abgehalten. Zum ersten Mal seit ihrer gefloppten Kundgebung im Herbst 2018, also vor fast einem Jahr, hat die AfD sich heute in Regensburg auf die Straße gestellt.

Fast 120 Teilnehmer_innen unserer Kundgebung haben ihr mehr als deutlich gemacht, dass rassistische, antisemitische und nationalistische Hetze in Regensburg nicht gern gesehen ist. Danke an alle, die protestiert und uns unterstützt haben!

Die AfD war bereits mit Verspätung angekommen und hat pünktlich um 15:15 zusammengepackt und Regensburg mit ihrem Landtagsbus wieder verlassen. Eine gute Stunde lang in einer Ecke des Neupfarrplatzes von Polizeiwägen abgeschirmt (s. Foto), wodurch sie nur wenige Materialien an Passant_innen verteilen konnten, hat den ca. 12 anwesenden AfDlern wohl schon gereicht. Ein Erfolg war der Nachmittag für die AfD sicher nicht!

20.09.2019 – Protest gegen den AfD „Landtagsbus“

Für morgen (Freitag, den 20. September 2019) kündigt die extrem rechte Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) einen Aufenthalt ihres „Landtagsbus“ von 13:15 – 15:15 Uhr am Neupfarrplatz in Regensburg an. Dies ist der erste öffentliche Auftritt seit ihrer gefloppten Kundgebung im Herbst 2018.
Anwesend werden vermutlich seitens der AfD auch die zwei Landtagsabgeordneten Stefan Löw und Roland Magerl sein. Letzter trat beim Wahlkampf 2018 in der Oberpfalz für den „Flügel“ – die Strömung der Partei rund um Björn Höcke – auf. In der Vergangenheit hatte er zudem Kontakte in die Neonaziszene.
Nun, da die Kommunalwahl bevor steht, versucht die extrem rechte Partei wieder ihre Positionen vermehrt zu verbreiten. Diese sind: Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus. Freiheit, Gleichheit, Solidarität sind ihnen verhasst.
Wie immer, wenn Rechte in Regensburg Präsenz zeigen wollen, werden wir uns dem entgegenstellen. Wir rufen zur Kundgebung um 12:45 Uhr am Neupfarrplatz auf.

Kein Platz für Rechte, gegen Rassismus und Nationalismus!
Wir bieten den Feinden der pluralen Gesellschaft die Stirn!

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